Zertifikate für Arbeitgeber - lohnt sich das?

05.09.2016   |   attraktive-arbeitgeber.com

Wer als "bester Arbeitgeber" oder "great place to work" ausgezeichnet werden möchte, muss meist eine ganze Menge Geld investieren. Allerdings freuen sich diese Unternehmen über weniger Kündigungen und bessere Bewerber.

In Deutschland gibt es rund 200 verschiedene Arbeitgeber-Bewertungen: Vom "Great place to work" und dem "familienfreundlichsten Unternehmen" über die "Top Company" oder den "Top Employer" bis zum "Ausgezeichneter Arbeitgeber". So manches Chefbüro ist regelrecht tapeziert mit Auszeichnungen. Und die sind gar nicht mal so billig. Unabhängig von der Größe zahlen Unternehmen dem Top Employers Institute 12.000 Euro für das Zertifikat. Wer sich vom TÜV Rheinland seine Arbeitgeberqualitäten besiegeln lassen will, muss zwischen 5000 und 6000 Euro für die Zertifizierung hinblättern. Für die zwei Jahre, in der das Unternehmen vom TÜV überwacht wird, werden nochmal zwischen 4000 bis 6000 Euro fällig.

Hinzu kommt der Aufwand: Wer ein Siegel möchte, hat nicht nur regelmäßig die (TÜV)-Prüfer im Haus, die Mitarbeiter müssen auch dazu motiviert werden, entsprechende Fragebögen auszufüllen. Je nach Zertifikat müssen 40 bis 80 Prozent der Angestellten teilnehmen. Wer schon mal eine Mitarbeiterbefragung initiiert hat, weiß, wie schwierig das sein kann.

Mehr Informationen hie: Quelle: wiwo.de