09.03.2018   |   Attraktive Arbeitgeber

Am 07. März 2018 war Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbands eMobilität e.V. (BEM), zu Gast an der Hochschule Esslingen. Rektor Prof. Christian Maercker begrüßte die Gäste, bedankte sich für deren Kommen und wünschte allen gute Gespräche.

 

BEM

Der BEM setzt sich dafür ein, die Mobilität in Deutschland mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen. Dabei liegt ein Hauptaugenmerk auf der Vernetzung aller relevanten Akteure. Ziel der Arbeit des BEM ist es, tradierte Strukturen und Denkmuster aufzubrechen, damit innovative Konzepte zum Tragen kommen und die eMobilität einen nachhaltigen Beitrag zur Emissionsreduktion und zum Klima- und Umweltschutz leisten kann.

 

Diskussionsrunde

Mit Kurt Sigl diskutierten Mitglieder der Hochschulleitung, VDF-Vorstandsmitgliedern, Firmenvertretern, Vertreter des Landkreises Esslingen, der Stadt Esslingen und der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen folgende Punkte:

  • Was versteht der BEM unter dem Begriff „e-Mobilität“?
  • IST-Situation „e-Mobilität“ in Deutschland?
  • Weltweite Trends in der „e-Mobilität“?
  • Entwicklungen der Brennstoffzellentechnologie?
  • Wie sieht die Wertschöpfungskette in diesem Bereich aus?
  • Welche beachtenswerte Kooperationsmodelle „Wissenschaft – Wirtschaft“ gibt es in diesem Bereich?
  • Welche Studiengänge, welche Aus-und Weiterbildungen wären trendbedingt wichtig?
  • Wie sieht die „e-Mobilität“ speziell in Baden-Württemberg aus?

 

Position des Kurt Sigl

„Nur durch starke strategische Partnerschaften zwischen Energieversorgern, Batterieherstellern, Herstellern und Entwicklern von Elektrofahrzeugen, Systemzulieferern, Forschungseinrichtungen, den Verbänden und der Politik, können die notwendigen technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um wettbewerbsfähig zu werden und zu bleiben. Man muss machen, nicht nur reden, es ist bereits fünf nach zwölf. Die Hemmschwelle muss überwunden werden, es ist jetzt Zeit zum Handeln“, so Kurt Sigl.

 

Auf dem Weg zu einem „Innovationszentrum“

Nach den Darstellungen, Erläuterungen und weltweiten Vergleichen von Kurt Sigl, stellte Prof. Ralf Woerner das an der Hochschule Esslingen geplante  „Testzentrum E-Mobilität“ vor, das ein erster und konkreter Schritt auf dem Weg zu einem hochschulweiten Innovationszentrum sein soll. Kurt Sigl gefiel der Ansatz, den er als „interessant“ und „auf dem richtigen Weg“ charakterisierte. Er sagte zu, dieses Modell zu unterstützen und versprach mit Mitgliedsfirmen des BEM zu sprechen und mögliche Beteiligungen zeitnah auszuloten.

 

Weitere Schritte

Allen Teilnehmern war zum Schluss klar, dass – möglichst schnell und verbindlich – die Entscheider auf der politischen Ebene Baden-Württembergs  in die hochschulinternen Pläne, wie hier besprochen, mit einbezogen werden müssen.

„Was der VDF machen kann, das ist die Sammlung und die Zusammenstellung von Interessenbekundungen (Letter of Intent) der VDF-Firmenmitgliedern, um eine Art Lobbyarbeit für das Testzentrum E-Mobilität zu machen“, so der Vorstandsvorsitzende des VDF, Dietmar Ness.